Johannes WernerFür die Menschen
Ein guter Politiker ist immer auch Anwalt der Bürger. Daher setze ich mich dafür ein, dass jedes Kind einen Kitaplatz bekommt, wenn die Eltern das möchten.
Auch muss sich jeder Mensch immer und überall sicher fühlen können. In einer Metropole wie Berlin geht das nur mit erhöhter Polizeipräsenz. Dabei setze ich auf mehr Kontaktbeamte im Kiez.
Dazu muss sich die Sauberkeit in den Parks und Grünanlagen verbessern. Hier müssen die Bezirksämter in die Pflicht genommen werden.

Für die Wirtschaft
Wirtschaftspolitik ist Sozialpolitik. Die Coronakrise hat gezeigt, dass nur ein wirtschaftlich starker Staat ein handlungsfähiger Staat ist. Daher trete ich für die Versöhnung von Wirtschaft und Mensch sowie Wirtschaft und Umwelt ein. Mit der rot-rot-grünen Wirtschaftsfeindlichkeit muss jetzt Schluss sein, damit unsere Stadt in Krisenzeiten nicht abhängig von der Großzügigkeit anderer Bundesländer wird.

Für ein soziales Miteinander
„Teile und herrsche“. Der rot-rot-grüne Senat gefährdet den sozialen Frieden in Berlin, indem er bewusst die Kräfte in der Stadt gegeneinander ausspielt. Mal trifft es Mieter und Vermieter, an anderer Stelle Rad- und Autofahrer, dann sind Polizisten und Bürger an der Reihe.
Dabei benötigt Berlin so dringend Politik mit Weitsicht und ganzeinheitliche Konzepte, die alle Gruppen in der Stadt mit einbeziehen. Dafür stehe ich.

Für den Kiez
Die Beziehung der Menschen zu ihrem Kiez ist in Berlin einmalig. Daher muss die Politik alle Kraft dafür aufwenden, die Probleme in den Kiezen frühzeitig zu erkennen und angemessen zu reagieren.
Für mich bedeutet das, dass der Tempelhofer Damm weiterentwickelt werden muss. Das bedeutet ganz klar, dass der Karstadt erhalten bleiben muss. Ohne Karstadt droht ein Leerstand und der Standort am TeDamm verfällt.
Auch müssen Haupt- und Potsdamerstraße als Verkehrs- und Einkaufsstraßen gezielt weiterentwickelt werden.
Und endlich brauchen wir ein klares Konzept für die Hallen am ehemaligen Flughafen Tempelhof.

Für mehr Wohnraum
Auch hier braucht es Kreativität und innovative Konzepte. An erster Stelle sehe ich die Supermarktbebauung. Die für Bau zuständige Senatskanzlei errechnete, dass allein Supermarktbebauung 30 000 Wohnungen schaffen könnte. Warum wird hier nicht gehandelt? Auch müssen systematisch die Baulücken in der Stadt geschlossen werden. Gleichzeitig braucht es eine Offensive im Ausbau von Dachgeschossen. Das ist alles verschwendeter Platz!
Gelingt es, diese Konzepte umzusetzen, kann auch wieder mehr über Erholungsflächen nachgedacht werden. Solange gilt aber: das Tempelhofer Feld muss bebaut werden!

Für das Klima
Hier haben wir die einmalige Chance, Wirtschaft und Umwelt in Deutschland zu versöhnen. In London gibt es keine menschenfeindlichen Fahrverbote, sondern vertikale Gärten, deren Moos die Feinstaubbelastung messbar reduziert.
Schön wäre es auch, wenn Arbeitsplätze wohnortsnah zur Verfügung stünden. Dafür braucht es eine starke Wirtschaft, die sich frei entfalten kann.

Für den Verkehr
Neben der selbstverständlichen Ausweitung des ÖPNV braucht es ein Gesamtkonzept, das alle Verkehrsteilnehmer einbezieht. Die Strategie des Senats, Autofahren unattraktiv zu machen ist ideologisch verblendet und gescheitert."